Ein Buch schreiben – Wie schwer kann das schon sein?

Seit ich denken kann, habe ich den Wunsch ein eigenes Buch zu schreiben. Okay, vielleicht nicht direkt seit Anfang an, aber spätestens seit ich in der 3. Klasse für meinen ersten Aufsatz eine eins bekam und während des Schreibens so viel Spaß hatte, dass ich mir damals schon dachte „Das könnte ich immer machen.“

Ja und irgendwie bin ich davon nie ganz los gekommen. In den letzten Monaten begannen dann die Geschichten in meinen Kopf wieder zu explodieren. Immer neuer, immer öfter schräger als erwartet, aber immer bemerkte ich dieses Feuer in mir,das darauf brannte endlich loszulegen. Ich arbeite jetzt seit über einem Jahr daran ein Buch zu schreiben, aber der Weg dahin ist hart. Lang, steinig und hart, so viel ist sicher. Aber es bereichert mich auch ungemein.

Wer den Wunsch hat einen Roman zu Schreiben, der weiß wie viel Mühe es kostet etwas ordentliches zustande zu bringen. Wie viele graue Nervenzellen täglich beansprucht werden und wie euphorisch man sein kann, wenn man etwas Neues beginnt oder etwas fertig geschrieben hat.

Jeder Tag ist neu und anders

Aber jeder Tag ist auch unheimlich aufregend. Um mit meinem Buch voran zu kommen, euch ein wenig an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen und auch über die Ängste und Probleme zu sprechen, die mich hier und da begleiten, habe ich unter anderem diesen Blog ins Leben gerufen. Ich hoffe somit anderen jungen Autoren Mut zu machen, die auch öfters mal daran denken alles hinschmeißen zu wollen.

Macht es nicht! Irgendwann kommt eure Geschichte, die sich in euer Gehirn einbrennt und sich wie von selbst entwickelt und schreibt. Ich verspreche es euch! ❤

Ideen zuhauf, aber keinen Plan

Es ist allerdings ganz schön frustrierend, wenn man haufenweise Ideen im Kopf hat, aber dann sitzt man vor einem weißen Blatt Papier und irgendwie kommt nichts gescheites bei rum. Glaubt mir, ich kenne das zu genüge. Also fing ich an Bücher zu lesen, haufenweise Bücher, zum Thema Romane schreiben.

Das Problem bei der Sache war allerdings

Je mehr man liest, desto unterschiedlicher sind die Meinungen und Ansichten.

Und aus all diesen Antworten darf man sich dann selber das herauspicken, was am besten zu einem passt. Ernsthaft?

Nein.

Denn es gibt Punkte in denen sich alle einig sind und es gibt auch Mittel um Wege wie wir alle zu dem Ziel kommen, welches wir anstreben. Na, Gott sei Dank! Allerdings habe ich davon erst später Wind bekommen. Was ich allerdings schon früh erkannt habe war

In ihrer Kernaussage sind sie alle gleich!

Strukturiert und präzise

Bevor man sich dem Schreiben widmet muss man sich also wirklich erst einmal mit dem ganzen theoretischen Geplänkel auseinandersetzen. Das bedeutet den Plot auszuarbeiten, die Prämisse zu hinterfragen und die Figuren zu entwickeln.

Was mir aber schon am Anfang geholfen hat war der Tipp von Mara Laue aus ihrem Buch „Von der Idee zum fertigen Text“, dass man nie vor einer weißen Seite sitzen sollte, denn das demotiviert und hemmt den Schreibprozess. Deshalb kommt mir keine weiße Seite mehr ins Haus. Manchmal reicht es schon nur ein einziges Wort zu schreiben um den Schreibprozess in Schwung zu bringen.

Sobald ich eine Seite öffne stelle ich mir allerdings folgende Fragen um doch etwas Struktur zu haben:

  • Worum soll es in meinem Roman gehen?
  • Wer ist meine Hauptfigur und wer sein Antagonist?
  • Was ist der größte Konflikt (zwischen den beiden) in der Geschichte?

Schon habe ich kein weißes Blatt mehr und eine grobe Richtung ist vorgegeben. Wenn man das hat kann man sich an die Details herantasten, wie Plot, Charakterisierung u.ä. Das allerwichtigste ist aber niemals aufzugeben und immer am Ball zu bleiben. Ich bin mir sicher, dass ich es irgendwann noch einmal schaffen werde, denn eine Leidenschaft stirbt nie.

 

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