Endlose,aussichtslose Weiten

Ich sage es klipp und klar. Ich komme einfach nicht voran.

Alle Artikel, die ich vorher geschrieben habe, stimmen zwar, aber irgendwas hemmt mich. Bei allem was ich anfasse habe ich das Gefühl, dass es nicht gut genug ist. Oder es scheint eine Kopie von etwas vorangegangenem zu sein. Was ja auch nicht schwierig ist, denn irgendwie war alles schon einmal da und dient heutzutage nur noch als Urschleim, der abgewandelt wird.

Stimmt das wirklich oder ist das jetzt purer Zynismus?

Im Ernst, ich bin frustriert. Frustriert und bockig. Denn es ermüdet mich einfach. Jedes Mal, wenn ich denke, dass ich eine zündende Idee habe, dann kommen schon ein paar Tage später wieder Fragen. Was ist das besondere? In welcher Art und Weise stehen die Figuren zueinander? Und so weiter. Natürlich muss man solche Themen nach und nach ausarbeiten. Doch irgendwie gerate ich da schon ins Stocken.

Habe ich dann noch nicht den richtigen Ansatz?

Ich fange an vorzugreifen und stehe vor dem nächsten Dilemma, der da wäre zu erst Plot oder Charakterskizzen? Gute Frage, ein Plot ist ja immerhin der Leitfaden eines Buches, doch wo soll sich denn mein Protagonist hin entwickeln, wenn ich seine Geschichte nicht kenne. Das ist natürlich übertrieben, denn ein paar Stichpunkte hat man ja immer im Kopf und trotzdem komme ich einfach nicht voran.

Hin und wieder denke ich mir dann „Fange doch einfach an zu schreiben.“ Doch dann merke ich, dass das eine blöde Idee war, denn den Plot braucht man schon, damit sich die Geschichte entwickelt und in die richtige Richtung gelenkt wird.

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Ist das alles kompliziert.

In diesen Situationen macht es mir Mut auf anderen Schreibblogs zu stöbern, wie zum Beispiel bei Wortinseln. Ich folge Alexandra erst seit neuestem, aber ihre Geschichte inspiriert mich. Hin und wieder gibt sie auf ihrem Account kleine Ausschnitte aus ihrem Buchprojekt zum besten und jedes Mal bin ich davon begeistert wie lebendig diese kurzen Episoden sind. Es ist wirklich ein reines Vergnügen mit ihr der Fertigstellung ihres Buches entgegen zu fiebern. Sie erzählt, dass sie an diesem Buch sitzt seit sie 13! Jahre alt ist. Und auch das macht einen Mut, denn ein Buch zu schreiben erfordert eben viel Geduld, Mühe, Einsatz und Übung.

Vermutlich ist das erste Buch immer das Schwierigste, denn die Routine fehlt, weshalb man sich vieles selbst erarbeiten muss. Denn nicht immer ist die Zeit oder das Geld vorhanden um Kurse im kreativen Schreiben an der Volkshochschule zu belegen oder einen Fernlehrgang. Ich werde weiter üben und hoffe, dass ich meine Selbstzweifel bald verliere oder wirklich eine magische, inspirierende Idee habe, die mich total von den Socken haut.

Ihr werdet es erfahren!

Kategorien Hobbyist

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