Be my Valentine!

Der Valentinstag wird in Deutschland immer sehr zwiegespalten aufgenommen. Die einen mögen es, die anderen halten es nur für kommerziellen Humbug. Dabei ist der Gedanke, der dahinter steckt doch eigentlich ganz nett. Nämlich seinen Liebsten eine Freude zu machen. Und so kommerziell ist der Valentinstag gar nicht, denn er hat doch tatsächlich die eine oder andere Geschichte.

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Geschichten um den Valentinstag

Die erste Geschichte, von der ich gelesen habe, handelt von Valentin von Rom. Dieser soll als Priester in Rom Paare getraut haben. Diese Ehen, die nach kirchlichem Ritus geschlossen wurden, standen unter einem guten Stern. Allerdings tat Valentin von Rom das gegen den Willen Kaiser Claudius II und wurde deshalb, wegen seines christlichen Glaubens, am 14. Februar 269 geköpft.

Im Volksglauben gehörte der 14. Februar zu den sogenannten Lostagen. Diese Tage hatten eine zukunftsbestimmende Bedeutung – im guten wie im schlechten Sinne. Zufälle, wie den ersten Burschen den ein Mädchen am Morgen erblickte, sah man als Vorboten für spätere, glückliche Verbindungen an. Zudem wurden Paare auch mit beschriebenen Zetteln ausgelost. Deshalb heißt der Valentinstag auch „Vielliebchentag“.

Weil die Menschen auch der festen Überzeugung waren, dass sich die wilden Vögel an diesem Tag paaren gilt Valentin in England und Frankreich als Schutzpatron der Verliebten und Verlobten.

Es ist jedoch auch möglich, dass der Valentinstag auf das römische Fest Lupercalia zurückzuführen ist, dass vom 13. – 15. Februar gefeiert wurde.

„Der Brauch, sich am Valentinstag Blumen zu schenken, geht sehr weit zurück: Im antiken Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie. Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt.“

(Ekkart Sauser im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon)

In Deutschland ist der Brauch eher nach und nach rüber geschwappt. Hier wurde er vor allem durch die amerikanische Filmindustrie und den damit verbunden Konsumwahn populär. Leider verdirbt genau das, vielen die Freude auf den Valentinstag. Dabei kommt der Valentinstag sogar ursprünglich aus England. Englische Auswanderer brachten den Brauch damals nach Amerika und US-Soldaten wiederum nahmen ihn nach dem 2. Weltkrieg mit nach Deutschland.

Brauch und Sitte

So, haben wir wieder was dazu gelernt. Super! Hilft aber leider nicht bei der Frage, was man seinem Liebsten, denn jetzt schenken kann. Außerdem „BRAUCHT man das überhaupt?“

Ob man es braucht oder nicht ist wirklich total egal, denn worauf es ankommt ist die Geste. Aber was kann schenken? Frauen freuen sich fast über alles. Ein bisschen Kitsch ist ok, ein bisschen Glitzer kann auch nicht Schaden und Schokolade geht auch immer. Männer sind da, in meinen Augen, schon etwas komplizierter. Doch auch für Männer gibt es Alternativen –

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die Klassiker wie Parfum oder Alkohol, damit kann man eigentlich nie verkehrt liegen. Wenn er sowas alles nicht braucht (so wie mein Göttergatte) und auch kein wirkliches Hobby hat das man unterstützen kann, dann hilft meistens nur noch eins. Essen. Denn mal ehrlich, Essen geht bei Männern immer! Oder?

Backt ihm Schokokekse oder Müsliriegel (falls er darauf steht), macht Schokopralinen oder herzhafte Muffins. Eine Kleinigkeit die eurem Partner oder eurer Partnerin zeigt, dass sie euch wichtig ist. Und nicht nur Frauen haben es verdient beschenkt zu werden. Männer auch! Die reißen sich nämlich auch jeden Tag den Hintern auf um Frau und Kind, Hund und Katze, Partner und Familie (hoffentlich nicht gleichzeitig!) glücklich zu machen. Ein Dankeschön ist da mehr als verdient.

Meine Idee ähnelt der eines Adventskalenders und lässt sich auch super umfunktionieren als „Geburtstagskalender“ um die Zeit bis zum eigentlich Event ein wenig zu verkürzen. Der Gedanke dahinter ist es einem lieben Mitmenschen jeden Tag eine kleine Freude zu bereiten. Ich habe meinem Mann 14 kleine Zettel geschrieben auf denen je ein Punkt steht warum ich ihn liebe. Es hätten bestimmt noch 50 mehr werden können. Jeden Tag, darf er eine aus dem Umschlag ziehen und bekommt dazu noch eine Kleinigkeit geschenkt, ein Stück Schokolade sein oder mal ein Spaziergang, eine Tasse Kaffee, eine Massage, sein Lieblingsessen oder was auch immer ihn gerade so glücklich macht. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.

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