The Greatest Showman

Ein Film über Träume und Menschlichkeit

P.T. Barnum wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Als Sohn eines armen Schneiders, muss er schon früh im Leben lernen, dass man sich irgendwie durchschlagen muss. Doch er hat einen Traum, er will „The Greatest Showman“ werden um seiner Frau sowie seinen beiden Töchtern, das beste Leben zu bieten.
Als er zum wiederholten Mal seine Arbeit verliert setzt er alles auf eine Karte und kauft ein Kuriositätenkabinett, dass schon bald zur Attraktion der Stadt wird, denn Barnum bietet seinen Gästen nicht nur Kuriositäten, sondern auch eine atemberaubende Show. Doch nicht jeder ist von der Show begeistert, weshalb es schon bald Aufstände und Widersacher gibt, die Barnum allerdings, geblendet vom Scheinwerferlicht, ignoriert.

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Meine Meinung

Der Film überzeugte mich persönlich schon während ich die Vorschau sah und trotzdem habe ich es nicht geschafft ihn im Kino zu sehen und auch hier im Heimkino hat es noch etwas auf sich warten lassen. Aber ich wurde reich belohnt. „The Greatest Showman“ ist einer der wenigen Filme, die mich in letzter Zeit wirklich überzeugen konnten, weshalb ich ihm auch diese Filmreview widme.

Nicht nur die Hauptdarsteller, Hugh Jackman und Zac Efron, sind erste Sahne auch das ganze Bühnenbild überzeugt. Schon nach den ersten fünf Minuten überkam mich eine Gänsehaut und auch die Augen blieben nicht trocken. Es ist zwar keine akkurate Wiedergabe der Geschichte des wahren P.T. Barnum’s (siehe unten), aber dass muss es auch nicht. Der Film stützt sich auf die positiven Seiten des P.T. Barnum’s, so setzte er sich seinerzeit für mehr Toleranz und gegen die Sklaverei ein, was der Film wunderbar vermittelt. Obwohl der Film sehr auf Unterhaltung ausgelegt ist, kommt die allgemeine und wichtige Aussage nicht zu kurz:

Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise besonders.

Was vor allem bei dem Song „This is me“ von Keala Seattle (die bärtige Lady) zum Ausdruck kommt und spätestens hier, hat wirklich jeder Gänsehaut.

Neben dieser offensichtlichen Aussage bestechen auch die Darsteller um Hugh Jackman, Zac Efron und Michelle Williams mit Talent und Leidenschaft. Stimmgewaltig animieren sie einem dazu völlig mitzugehen und am liebsten laut mitzusingen und zu tanzen. Und obwohl die Musik für 1900 ziemlich unzeitgemäß ist und eher an die heutigen Charts angepasst, finde ich dass der Charakter des Films dadurch nur noch mehr an Intensität gewinnt. Denn wir können uns heute doch viel mehr mit dem rockigen und funkigen anfreunden, als mit einer schnöden Opernarie, die vielleicht zur damaligen Zeit modern war.

Fazit

In meinen Augen ein Muss für jeden Musical-Fan. Daher auch bestimmt nur eine Frage der Zeit bis es auch die großen Musical-Bühnen der Welt erreicht. Michael Gracey hat einen emotional anrührenden Film geschaffen über die Macht Träume Wirklichkeit werden zu lassen und die Kraft des Zusammenhalts.

Die Geschichte zum Film

p.t. barnumDie Geschichte ist angelehnt an der des wahren Phineas Taylor Barnum, der sich einen Namen als Pionier im Showbusiness und Schaustellerbereich machte. Doch während im Film eher die menschliche Seite im Vordergrund steht, machte sich P.T. Barnum seinerzeit eher einen Namen als gewiefter und korrupter Geschäftsmann.

Barnum wurde 1810 als Sohn eines Gastwirts und Landbesitzers geboren. Schon in jungen Jahren führte er einen kleinen Laden in seinem Heimatdorf und gründete eine Zeitung. Ganz so arm, wie uns der Film es darstellt war er also nicht. 1834 zog er mit seiner Frau Charity und seiner Tochter Caroline nach New York um hier sein Glück zu finden. Nachdem er anfänglich keinen Job fand „erwarb“ er 1835 die damals 161 Jahre alte blinde Amme George Washingtons, Joyce Heth, die er erstmals ausstellte und die dem Publikum allerlei Anekdoten erzählte. Als sie starb, ergab die Obduktion, dass sie gerade einmal 80 Jahre alt war. Barnum soll damals eine ordentliche Stange Geld daran verdient haben und sein Siegeszug begann.

Desweiteren ließ er seine Schausteller teils vertraglich dazu verpflichten, nichts über ihre Herkunft preiszugeben und behandelte auch seine Tiere wohl nur wenig respektvoll. Und obwohl er sich für die Freiheit und gegen die Sklaverei aussprach und einsetzte, klingt er für mich teilweise wie ein moderner Sklaventreiber, der sich an dem Elend anderer ergötzte und damit reich wurde. Trotzdem strömten die Menschen aus aller Herrenländer herbei um auf seiner Bühne zu stehen. Ein Video zu den P.T. Barnum´s 10 Most Famous „Freak“ Attractions findet ihr hier.

Wenn ihr mehr über den Film oder P.T. Barnum erfahren wollt, dann guckt auch hier vorbei ↓

Quellen: 

 

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3 Kommentare zu „The Greatest Showman

  1. Ich bin eigentlich kein Musical-Fan. Aber dennoch gibt es ein paar Filme, die ich sehr mag. Und dieser gehört ganz sicher auch dazu, obwohl auch ich es leider nicht ins Kino geschafft habe. Aber ich werde ihn mir ganz bestimmt noch ansehen. Danke, für diesen Eintrag.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für dein Kommentar. Freut mich, dass dich der Artikel noch mehr dazu animiert den Film zu gucken. 😁

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo ^^

    Ich habe den Film zweimal im Kino gesehen und war absolut begeistert *.*

    Auch die Lieder höre ich fast täglich *.*

    Ganz große Liebe!!!!!

    Liebe Grüße,

    Donatha

    Gefällt 1 Person

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