von Kelly Moran

„Sie fing seinen Blick ein, dann stockte ihr der Atem. Plötzlich war sie sich absolut sicher, dass sie noch nie jemand mit einem so großen Verlangen und gleichzeitig so viel Geduld angesehen hatte. Diese Sache zwischen ihnen beiden besaß das Potenzial, sie stärker zu verletzen als alles, was ihr Ehemann ihr je angetan hatte.“

Kurze Zusammenfassung

Die frisch geschiedene, alleinerziehende Mutter Avery zieht mit ihrer autistischen Tochter Hailey in das malerische, kleine Örtchen Redwood. Nach einer katastrophalen Ehe sehnt sie sich nach einem ruhigen Neuanfang. Eine Beziehung ist das letzte was sie will. Doch leider hat sie die Rechnung ohne den gut aussehenden Tierarzt Cade O’Grady gemacht. Allerdings ist gegen eine kleine Liaison mit dem Playboy des Dorfes ja nichts einzuwenden. Oder?


Meine Meinung

Ich war ziemlich voreingenommen, denke ich. Ich mag keine Bücher, die in den Himmel gelobt werden, dass habe ich aus „Fifty Shades of Grey“ gelernt. Aber, da so viele Leser begeistert waren, wollte ich dem eine Chance geben.

Die ersten Seiten waren für mich ein graus. Alles war so idyllisch, zu perfekt, zu viel Dramatik und zu viele unsexy Wortspiele. Die Sätze wirkten abgehakt und ich fand die Geschichte kam nach einem katastrophalen Start der beiden Protagonisten viel zu schnell ins Rollen. Doch hat man die ersten fünfzig Seiten erstmal hinter sich, dann werden die Sätze flüssiger und die Geschichte gewinnt an Fahrt.

Avery, Hailey und Cade wachsen einem in dem knapp 500 Seiten langen Werk mehr und mehr ans Herz. Sodass man es zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen will. Kelly Moran schreibt extrem einfühlsam und zeigt wie wichtig es ist Menschen in seinem Leben zu haben, die auf einen eingehen, Rücksicht nehmen und einem auch helfen. Wie wichtig es überhaupt ist Hilfe anzunehmen. Mit viel Wortwitz und eigensinnigen Chrakteren ist diese Buch etwas für jedermann, der zwischendurch gerne mal lockere, heiße Lektüre mag. Und ja es war heiß. Die Sexszenen, von denen es einige gab, waren wirklich gut beschrieben, sodass man sich selber gerne mit Cade O’Grady fallen gelassen hätte. Ich mochte seinen Chrakter, da er die eher schüchterne Avery immer wieder ermuntert hat zu sich und ihrem nicht ganz so perfekten Körper zu stehen.

Über manche Methoden die er dabei verwendet hat, lässt sich eventuell streiten, aber es machte ihn definitiv sympathisch.

Leider war mir das Buch trotz allem Lobes oft zu klischeebehaftet.
Gutaussehende Tierärzte, eine unsichere geschiedene Frau und ein behindertes Kind. Das war mir oft etwas over the top.

Trotzdem freue ich mich darauf, auch die anderen Bücher der Redwood-Trilogie zu lesen, denn es entführt einen weg aus der Großstadt, rein ins amüsante Kleinstadtleben.

Fazit

Ein Buch für alle die Liebesromane, gute Sexszenen und einen heißen Arzt zu schätzen wissen,

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